"Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI hat im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am 4. September 2008 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin die Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises bekannt gegeben:
In der Kategorie große Unternehmen konnte die Deutsche Bank AG für das Projekt „Wallraf der Museumsbus" die Auszeichnung entgegennehmen. In der Kategorie mittlere Unternehmen erhielt die Montblanc International GmbH den Deutschen Kulturförderpreis für das Projekt „Montblanc Corporate Volunteering Program". In der Kategorie kleine Unternehmen gewann die da Vinci Künstlerpinselfabrik DEFET GmbH mit dem Projekt „Atelier- und Galeriehaus Defet".
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Die da Vinci Künstlerpinselfabrik DEFET GmbH, Nürnberg, bietet mit dem Projekt „Atelier- und Galeriehaus Defet" 19 Künstlern und drei Galerien auf 2300 Quadratmetern in den ehemaligen Betriebsräumen der „da Vinci" Künstlerpinselfabrik in Nürnberg einen Standort zu besonderen Mietkonditionen, eine Kindermalschule und eine Musikschule sind mietfrei im Gebäude untergebracht. Die Jury in ihrer Begründung:
„Den Defets ist es gelungen, Künstler und Kunstvermittler, Maler und Musiker unter einem Dach langfristig zusammenzubringen. Sie fördern so Künstler in der Region und binden sie an den Unternehmensstandort – gleichzeitig leisten sie einen großen Beitrag für die kulturelle Bildung Kinder und Jugendlicher vor Ort. Dieses kreative, mäzenatische Förderkonzept beeindruckte die Jury. Die Künstlerpinselfabrik Defet zeigt dabei Mut zum Risiko, denn es werden auch avantgardistische Projekte und experimentelle Positionen gezeigt. Die enge Verbindung zwischen dem Unternehmen und der Kunst wird sowohl durch das langjährige persönliche Engagement der Defets als auch durch die räumliche Verbindung dokumentiert."
Der Deutsche Kulturförderpreis wird vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI in Kooperation mit Handelsblatt und Süddeutscher Zeitung für herausragende unternehmerische Kulturförderung vergeben.
Prämiert wurden kreative Förder- und Sponsoringkonzepte, die Risikobereitschaft zeigen, auf Nachhaltigkeit angelegt sind und einen Wissenstransfer zwischen Unternehmen und Kulturinstitution beinhalten. Insgesamt hatten sich rund 80 Unternehmen um den Preis beworben."
Quelle: www.kulturkreis.eu