Eine Kreativ-Gruppe zwischen den Welten
Das Hohe und das Niedere sind gegensätzliche Pole im Spannungsfeld einer vielschichtigen Kultur zwischen hoher Kunst und niederem Alltag. Das Reine, Edle oder Erhabene und das Profane, Billige oder gar Schmutzige markieren unterschiedliche Orte - in Reinform wirken diese entweder unnahbar oder abstoßend. Wir sind – wie die meisten Menschen - weder in der einen noch in der anderen Welt richtig zuhause, wir leben in der Zwischenwelt des High & Low.
Die Kreativ-Gruppe „High & Low“ setzt sich zwischen dem Kultivierten und dem Groben ins Verhältnis. Sie ist beiden Polen gegenüber aufgeschlossen und versteht den Prozess des ästhetischen wie intellektuellen Auf- und Absteigens auch als eine Ästhetik des Tastens und Fühlens, der Abstoßung und der Anziehung.
Das Experimentieren mit künstlerischen Mitteln und die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen stehen bei „High & Low“ auf einer Stufe. Zwischen Idealismus und Pragmatismus ist Kreativität die vermittelnde Instanz.
Nina Metz-Frank ist kunst- und kulturaffine Kommunikationsdesignerin, die auch künstlerisch arbeitet. Michael Schels hat sich als Kommunikations-Dienstleister auf Kulturprojekte spezialisiert. Unter dem Begriff „High & Low“ arbeiten sie projektweise zusammen. Gemeinsam pflegen sie einen Arbeitsstil, der möglichst viele unterschiedliche Perspektiven integriert. Ihr Arbeitsfeld: asthetische Kommunikation und kommunikative Ästhetik. „High & Low“ arbeitet für Künstler und Kulturschaffende ebenso wie für Kunden aus der Wirtschaft.
Auch das ist „High & Low“: die Vermittlung zwischen der Welt der Kultur und der Welt der Wirtschaft – Dialektik inklusive, denn das Hohe und das Niedere, das Edle und das Profane beginnen zu changieren, sobald das Medium Geld ins Spiel kommt.